Kind löst Notruf über eCall-System aus

Am heutigen Freitag wurden wir gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Fahrzeug alarmiert, aus dem ein automatischer Notruf (eCall) bei der Leitstelle eingegangen war. Da die genaue Lage vor Ort unklar war, löste der Disponent folgerichtig Alarm für uns sowie einen RTW aus.

​Vor Ort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Im Fahrzeug befand sich ein spielendes Kind, welches wohlauf war. Wie sich herausstellte, war über die SOS-Taste des PKW der Notruf ausgelöst worden. Eine Notlage lag nicht vor.

​Der Einsatz war für uns somit schnell beendet, und wir konnten wieder einrücken.

Rauch aus PKW

Wir wurden heute zu einem möglichen Pkw-Brand auf die BAB7 alarmiert.

Vor Ort angekommen stellte sich dieser jedoch als Motorschaden heraus.

Wir streuen auslaufendes Öl ab und sicherten die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab.

Verkehrsunfall mit umgestürztem LKW auf der A2

Wir konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

Einsatzbericht der Ortsfeuerwehr Lehrte:

Am Donnerstagmorgen wurden wir zu einem LKW-Unfall auf der Autobahn 2 zwischen Lehrte-Ost und Hämelerwald im Baustellenbereich alarmiert. Laut erster Meldung sollte ein LKW auf der Seite liegen und vermutlich eine Person eingeklemmt sein.

Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage: Der LKW lag quer über alle drei Fahrspuren auf der Seite. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise bereits selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Weitere Fahrzeuge waren nicht am Unfall beteiligt.

Bei der Erkundung der Ladung stellte sich heraus, dass keine zusätzliche Gefahr bestand. Daher konzentrierten wir uns auf die auslaufenden Betriebsstoffe. Aus dem beschädigten Tank trat Diesel aus und verteilte sich auf der Fahrbahn. Dieser wurde zunächst mit Bindemittel abgestreut und anschließend mit einer Kraftstoff-Umfüllpumpe aus dem Tank in einen IBC-Behälter umgefüllt. Zusätzlich wurde die Untere Wasserbehörde nachalarmiert.

Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich aufgrund der Baustellensituation schwierig, da teilweise keine ausreichende Rettungsgasse gebildet wurde. Um schneller zur Unfallstelle zu gelangen, nutzten wir die gesperrte Baustellenspur nutzen.

Hinweis zur Rettungsgasse:
Eine freie Rettungsgasse kann im Ernstfall entscheidende Minuten sparen und damit Leben retten. Gerade in Baustellenbereichen ist es besonders wichtig, frühzeitig Platz für Einsatzfahrzeuge zu schaffen und die Rettungsgasse konsequent freizuhalten.

First Responder

Auf dem Rückweg von Einsatz Nr. 32 wurden wir von der Leitstelle angesprochen, ob wir Rettungsdienstliches Personal an Bord haben, da eine vermutlich bewusstlose Person auf einer Straße in Lehrte gemeldet wurde, der nächste Rettungswagen jedoch erst aus Burgdorf kommen kann. Da dies sowohl auf unserem MTW, als auch auf dem HLF der Fall war, fuhren wir die Einsatzstelle an.

Die vorgefundene Person wurde dem Rettungsdienst übergeben und anschließend rückten wir wieder ein.

Personenunfall auf Bahnanlage

Am späten Freitagabend wurden wir zu einer möglichen Kollision zwischen einem Zug und einer Person im Bereich Lehrte-Ost alarmiert. Ein Lokführer hatte mehrere Personen im Gleis gesehen, sodass der Verdacht bestand, dass es zu einem Zusammenstoß gekommen sein könnte.

Mithilfe einer Drohne erkundeten wir die Strecke aus der Luft, lokalisierten die genaue Position des Zuges und lotsten die Einsatzkräfte gezielt dorthin. Anschließend wurde der Zug vor Ort zu Fuß kontrolliert und dabei konnte glücklicherweise kein Zusammenstoß festgestellt werden.

Feuer im Wald

Am heutigen Montagvormittag wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten um 9:25 Uhr zu einem Feuer in das Ahltener Waldgebiet in der Nähe des Blauen See gerufen. Eine Spaziergängerin war dort mit ihrem Hund unterwegs und hatte eine Brandstelle mitten im Wald bemerkt.

An der Einsatzstelle wurden die Feuerwehrleute bereits von der Spaziergängerin erwartet und von dieser zu der Brandstelle im Wald geführt. Vor Ort stellte sich heraus, dass dort ein Holz-Tipi, welches bereits in sich zusammengefallen war, brannte. Ebenfalls war der Stamm eines Baumes in Mitleidenschaft gezogen und mehrere dicke Baumstämme glühten mit einer hohen Temperatur. Da aufgrund der trockenen Witterung die Gefahr einer Brandausbreitung bestand, wurde entschieden, die Einsatzstelle mit einem geländegängigen Tanklöschfahrzeug direkt im Wald anzufahren. Im Anschluss konnte die Brandstelle mit rund 2000 Liter Wasser gelöscht und der Waldboden in unmittelbarer Nähe bewässert werden. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurden zudem weitere Glutnester aufgespürt und ebenfalls abgelöscht. Nach gut zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen und an die Polizei übergeben. Über den entstandenen Schaden kann keine Angabe gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlung zu der Brandursache aufgenommen.

Mit dem anhaltenden Sonnenwetter und der Trockenheit steigt auch wieder die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Der Deutsche Wetterdienst hat bereits den Waldbrandgefahrenindex 3 – mittlere Gefahr (5 ist die höchste Gefahr) für den Bereich Nordöstlich von Hannover ausgegeben. Neben nicht genehmigten Feuer- und Grillstellen stellen auch durch Raucher achtlos weggeworfene Zigarettenkippen sowie das Benutzen von Abflammgeräten bei der Unkrautbeseitigung ein erhebliches Risiko dar. Darüber hinaus gilt in Niedersachen vom 01. März bis zum 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald und offenes Feuer sowie Grillen ist außerhalb ausgewiesener Plätze untersagt.

Das bei dem Feuer im Ahltener Wald nicht mehr passiert ist, ist vermutlich der Windstille sowie der aufmerksamen Spaziergängerin zu verdanken. Dieses Feuer hätte sich bei einer Nichtentdeckung durchaus zu einem größeren Waldbrand entwickeln können.

Schornsteinbrand entpuppt sich als Fehlalarm

Am Donnerstag, den 16. April, wurden wir um 07:55 Uhr zu einem gemeldeten Schornsteinbrand in die Ortschaft Kolshorn alarmiert. Da die genaue Einsatzstelle zunächst unklar war, machten sich die Einsatzkräfte umgehend für eine Erkundung bereit.

Noch während der Vorbereitungen am Feuerwehrhaus und kurz vor dem Ausrücken erhielten wir jedoch den Alarmabbruch durch die Leitstelle. Es stellte sich heraus, dass der gemeldete Feuerschein und die Rauchentwicklung auf eine Gasfackel zurückzuführen waren, die aus der Ferne wie ein brennender Schornstein gewirkt hatte. Ein Eingreifen unsererseits war somit nicht erforderlich, sodass die Kameraden den Einsatz bereits nach wenigen Minuten beenden konnten.

Ausgelöster Rauchwarnmelder

Am Sonntagmorgen wurden wir zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder nach Lehrte alarmiert. Bei der Erkundung durch die Kameraden aus Lehrte konnte kein Auslösegrund festgestellt werden. Wir konnten daraufhin die Einsatzfahrt abbrechen.

Zugkollision mit unbekanntem Objekt

Am Samstagabend wurden wir zu einem Einsatz an einem Bahnübergang in Röddensen alarmiert, nachdem es dort zu einer Kollision mit einem Zug gekommen war. Zunächst bestand die Vermutung, dass möglicherweise eine Person betroffen sein könnte.

Wir kontrollierten die Strecke sowohl fußläufig. Dabei stellte sich heraus, dass es vor dem Bahnübergang zu einem Zusammenstoß mit einem Tier gekommen war. Dieses wurde anschließend gemeinsam mit der Bundespolizei aus dem Gleisbereich entfernt.

Die in der Zwischenzeit alarmierte Drohne war nicht mehr von Nöten, dort gab es einen Alarmabbruch.

Gasgeruch in Einfamilienhaus

Heute um 08:21 Uhr wurden wir zu einem gemeldeten Gasgeruch in einem Einfamilienhaus in Ahlten alarmiert. Da die Anwohner vor unserem Eintreffen bereits ausgiebig gelüftet hatten, war zunächst kein Gas mehr feststellbar. Wir schlossen alle Fenster und konnten nach kurzer Wartezeit schließlich ebenfalls einen leichten Gasgeruch wahrnehmen. Der hinzugezogene Energieversorger kontrollierte daraufhin den Bereich und schieberte den Gasanschluss ab. Anschließend konnten wir die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben und wieder einrücken.