Verkehrsunfall mit drei Sattelzügen

Am Abend gegen 19:07 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Lehrte, Hämelerwald und Ahlten zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich kurz vor der Anschlussstelle Hämelerwald innerhalb eines Baustellenbereiches.

Gemeldet worden war ein Zusammenstoß von drei Lastkraftwagen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage musste von mehreren verletzten sowie möglicherweise eingeklemmten Personen ausgegangen werden.

Bereits die Anfahrt stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Durch die bestehende Baustellenführung war die Bildung einer Rettungsgasse nicht möglich, sodass die Feuerwehr kurzfristig alternative Zufahrtswege nutzen musste. Um dem Rettungsdienst das Erreichen der Unfallstelle zu ermöglichen, demontierten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Ahlten vorrübergehend Teile der Baustellenabsicherung und mussten so eine Durchfahrt für einen Rettungswagen schaffen.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle ergab die erste Lageerkundung, dass drei Sattelzüge auf dem rechten Fahrstreifen miteinander kollidiert waren, jedoch war niemand Eingeklemmt.

Die Fahrerin des vordersten Lastkraftwagens blieb unverletzt. Der Fahrer des zweiten Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer des zuletzt aufgefahrenen Sattelzuges wurde mittelschwer verletzt. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der patientengerechten Rettung des verletzten Fahrers aus dem Führerhaus. Nach Übergabe an den Rettungsdienst wurde der Fahrer bodengebunden in ein Krankenhaus gebracht. An den 3 Lastkraftwagen entstand ein Sachschaden.

Nachdem alle weiteren Einsatzmaßnahmen abgeschlossen waren, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Textquelle: Presseportal FW Lehrte

Zwei Verkehrsunfälle innerhalb kurzer Zeit

Auszug aus dem Pressebericht:

Im Bereich der Ampelkreuzung der L385 zwischen Ahlten und Lehrte war es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw gekommen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher, führte das Batteriemanagement an den beteiligten Fahrzeugen durch und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Zudem übernahmen die Einsatzkräfte die Betreuung einer verletzten Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Noch während dieses Einsatzes ging die Meldung über einen weiteren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 2 ein. Zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Lehrte, unmittelbar über dem Kreuzungsbereich der darunter verlaufenden Landesstraße 443 zwischen Lehrte und Aligse, war ein Lastkraftwagen auf einen weiteren Lastkraftwagen aufgefahren. Nach derzeitigen, noch unbestätigten Erkenntnissen handelte es sich bei dem vorausfahrenden beziehungsweise stehenden Fahrzeug möglicherweise um einen liegengebliebenen Pannen-Lkw. Der Auffahrende LKW krachte mit seiner Beifahrerseite in den weiteren LKW wodurch dieser, durch die Wucht des Aufpralls, in die Leitplanke gestoßen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen wurde der Fahrer des auffahrenden Lastkraftwagens mittelschwer verletzt. Entgegen erster Befürchtungen war keine Person eingeklemmt. Die Insassen des möglicherweise liegengebliebenen Lastkraftwagens, Fahrer und Beifahrer, erlitten leichte Verletzungen.

Bereits auf der Anfahrt bemerkten die ersten Lehrter Einsatzkräfte herabfallende Fahrzeugteile von der Autobahn. Aufgrund des Schadenbildes und da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eines der beteiligten Fahrzeuge in Brand geraten könnte, wurde das Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) der noch auf der L385 eingesetzten Ortsfeuerwehr Ahlten zusätzlich zur Autobahn alarmiert.

An der Einsatzstelle sicherten die Feuerwehren den Unfallbereich ab und unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Ein Fahrzeugbrand bestätigte sich glücklicherweise nicht. Die verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der Autobahn 2 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zusätzlich musste die unter der Unfallstelle verlaufende Landesstraße 443 zwischen Lehrte und Aligse zeitweise voll gesperrt werden. Hintergrund war, dass aufgrund der bereits herabgefallenen Fahrzeugteile zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Trümmerteile von der Autobahnbrücke auf die darunter verlaufende Straße stürzen könnten. Die Sperrung diente dem Schutz der Verkehrsteilnehmer und konnte nach entsprechender Erkundung wieder aufgehoben werden.

Pkw qualmt aus Motorraum

Wir wurden zu einem qualmenden Pkw auf die B65, Auffahrt A7 Anderten alarmiert.

Kurz vor dem Abrücken erhielten wir von der Leitstelle einen Alarmabbruch.

Papierkorbbrand am Bahnhof

Wir wurden am Morgen des 24.05 zu einem brennenden Papierkorb alarmiert.

Zunächst war unklar, wo sich der Papierkorb befinden soll, dieser konnte jedoch am Bahnhof Ahlten ausfindig gemacht und mittels Kübelspritze gelöscht werden.

Kind löst Notruf über eCall-System aus

Am heutigen Freitag wurden wir gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Fahrzeug alarmiert, aus dem ein automatischer Notruf (eCall) bei der Leitstelle eingegangen war. Da die genaue Lage vor Ort unklar war, löste der Disponent folgerichtig Alarm für uns sowie einen RTW aus.

​Vor Ort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Im Fahrzeug befand sich ein spielendes Kind, welches wohlauf war. Wie sich herausstellte, war über die SOS-Taste des PKW der Notruf ausgelöst worden. Eine Notlage lag nicht vor.

​Der Einsatz war für uns somit schnell beendet, und wir konnten wieder einrücken.

Rauch aus PKW

Wir wurden heute zu einem möglichen Pkw-Brand auf die BAB7 alarmiert.

Vor Ort angekommen stellte sich dieser jedoch als Motorschaden heraus.

Wir streuen auslaufendes Öl ab und sicherten die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab.

Verkehrsunfall mit umgestürztem LKW auf der A2

Wir konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

Einsatzbericht der Ortsfeuerwehr Lehrte:

Am Donnerstagmorgen wurden wir zu einem LKW-Unfall auf der Autobahn 2 zwischen Lehrte-Ost und Hämelerwald im Baustellenbereich alarmiert. Laut erster Meldung sollte ein LKW auf der Seite liegen und vermutlich eine Person eingeklemmt sein.

Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage: Der LKW lag quer über alle drei Fahrspuren auf der Seite. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise bereits selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Weitere Fahrzeuge waren nicht am Unfall beteiligt.

Bei der Erkundung der Ladung stellte sich heraus, dass keine zusätzliche Gefahr bestand. Daher konzentrierten wir uns auf die auslaufenden Betriebsstoffe. Aus dem beschädigten Tank trat Diesel aus und verteilte sich auf der Fahrbahn. Dieser wurde zunächst mit Bindemittel abgestreut und anschließend mit einer Kraftstoff-Umfüllpumpe aus dem Tank in einen IBC-Behälter umgefüllt. Zusätzlich wurde die Untere Wasserbehörde nachalarmiert.

Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich aufgrund der Baustellensituation schwierig, da teilweise keine ausreichende Rettungsgasse gebildet wurde. Um schneller zur Unfallstelle zu gelangen, nutzten wir die gesperrte Baustellenspur nutzen.

Hinweis zur Rettungsgasse:
Eine freie Rettungsgasse kann im Ernstfall entscheidende Minuten sparen und damit Leben retten. Gerade in Baustellenbereichen ist es besonders wichtig, frühzeitig Platz für Einsatzfahrzeuge zu schaffen und die Rettungsgasse konsequent freizuhalten.

First Responder

Auf dem Rückweg von Einsatz Nr. 32 wurden wir von der Leitstelle angesprochen, ob wir Rettungsdienstliches Personal an Bord haben, da eine vermutlich bewusstlose Person auf einer Straße in Lehrte gemeldet wurde, der nächste Rettungswagen jedoch erst aus Burgdorf kommen kann. Da dies sowohl auf unserem MTW, als auch auf dem HLF der Fall war, fuhren wir die Einsatzstelle an.

Die vorgefundene Person wurde dem Rettungsdienst übergeben und anschließend rückten wir wieder ein.

Personenunfall auf Bahnanlage

Am späten Freitagabend wurden wir zu einer möglichen Kollision zwischen einem Zug und einer Person im Bereich Lehrte-Ost alarmiert. Ein Lokführer hatte mehrere Personen im Gleis gesehen, sodass der Verdacht bestand, dass es zu einem Zusammenstoß gekommen sein könnte.

Mithilfe einer Drohne erkundeten wir die Strecke aus der Luft, lokalisierten die genaue Position des Zuges und lotsten die Einsatzkräfte gezielt dorthin. Anschließend wurde der Zug vor Ort zu Fuß kontrolliert und dabei konnte glücklicherweise kein Zusammenstoß festgestellt werden.

Feuer im Wald

Am heutigen Montagvormittag wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten um 9:25 Uhr zu einem Feuer in das Ahltener Waldgebiet in der Nähe des Blauen See gerufen. Eine Spaziergängerin war dort mit ihrem Hund unterwegs und hatte eine Brandstelle mitten im Wald bemerkt.

An der Einsatzstelle wurden die Feuerwehrleute bereits von der Spaziergängerin erwartet und von dieser zu der Brandstelle im Wald geführt. Vor Ort stellte sich heraus, dass dort ein Holz-Tipi, welches bereits in sich zusammengefallen war, brannte. Ebenfalls war der Stamm eines Baumes in Mitleidenschaft gezogen und mehrere dicke Baumstämme glühten mit einer hohen Temperatur. Da aufgrund der trockenen Witterung die Gefahr einer Brandausbreitung bestand, wurde entschieden, die Einsatzstelle mit einem geländegängigen Tanklöschfahrzeug direkt im Wald anzufahren. Im Anschluss konnte die Brandstelle mit rund 2000 Liter Wasser gelöscht und der Waldboden in unmittelbarer Nähe bewässert werden. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurden zudem weitere Glutnester aufgespürt und ebenfalls abgelöscht. Nach gut zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen und an die Polizei übergeben. Über den entstandenen Schaden kann keine Angabe gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlung zu der Brandursache aufgenommen.

Mit dem anhaltenden Sonnenwetter und der Trockenheit steigt auch wieder die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Der Deutsche Wetterdienst hat bereits den Waldbrandgefahrenindex 3 – mittlere Gefahr (5 ist die höchste Gefahr) für den Bereich Nordöstlich von Hannover ausgegeben. Neben nicht genehmigten Feuer- und Grillstellen stellen auch durch Raucher achtlos weggeworfene Zigarettenkippen sowie das Benutzen von Abflammgeräten bei der Unkrautbeseitigung ein erhebliches Risiko dar. Darüber hinaus gilt in Niedersachen vom 01. März bis zum 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald und offenes Feuer sowie Grillen ist außerhalb ausgewiesener Plätze untersagt.

Das bei dem Feuer im Ahltener Wald nicht mehr passiert ist, ist vermutlich der Windstille sowie der aufmerksamen Spaziergängerin zu verdanken. Dieses Feuer hätte sich bei einer Nichtentdeckung durchaus zu einem größeren Waldbrand entwickeln können.