Zwei Verkehrsunfälle innerhalb kurzer Zeit

Auszug aus dem Pressebericht:

Im Bereich der Ampelkreuzung der L385 zwischen Ahlten und Lehrte war es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw gekommen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher, führte das Batteriemanagement an den beteiligten Fahrzeugen durch und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Zudem übernahmen die Einsatzkräfte die Betreuung einer verletzten Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Noch während dieses Einsatzes ging die Meldung über einen weiteren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 2 ein. Zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Lehrte, unmittelbar über dem Kreuzungsbereich der darunter verlaufenden Landesstraße 443 zwischen Lehrte und Aligse, war ein Lastkraftwagen auf einen weiteren Lastkraftwagen aufgefahren. Nach derzeitigen, noch unbestätigten Erkenntnissen handelte es sich bei dem vorausfahrenden beziehungsweise stehenden Fahrzeug möglicherweise um einen liegengebliebenen Pannen-Lkw. Der Auffahrende LKW krachte mit seiner Beifahrerseite in den weiteren LKW wodurch dieser, durch die Wucht des Aufpralls, in die Leitplanke gestoßen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen wurde der Fahrer des auffahrenden Lastkraftwagens mittelschwer verletzt. Entgegen erster Befürchtungen war keine Person eingeklemmt. Die Insassen des möglicherweise liegengebliebenen Lastkraftwagens, Fahrer und Beifahrer, erlitten leichte Verletzungen.

Bereits auf der Anfahrt bemerkten die ersten Lehrter Einsatzkräfte herabfallende Fahrzeugteile von der Autobahn. Aufgrund des Schadenbildes und da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eines der beteiligten Fahrzeuge in Brand geraten könnte, wurde das Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) der noch auf der L385 eingesetzten Ortsfeuerwehr Ahlten zusätzlich zur Autobahn alarmiert.

An der Einsatzstelle sicherten die Feuerwehren den Unfallbereich ab und unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Ein Fahrzeugbrand bestätigte sich glücklicherweise nicht. Die verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der Autobahn 2 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zusätzlich musste die unter der Unfallstelle verlaufende Landesstraße 443 zwischen Lehrte und Aligse zeitweise voll gesperrt werden. Hintergrund war, dass aufgrund der bereits herabgefallenen Fahrzeugteile zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Trümmerteile von der Autobahnbrücke auf die darunter verlaufende Straße stürzen könnten. Die Sperrung diente dem Schutz der Verkehrsteilnehmer und konnte nach entsprechender Erkundung wieder aufgehoben werden.

Pkw qualmt aus Motorraum

Wir wurden zu einem qualmenden Pkw auf die B65, Auffahrt A7 Anderten alarmiert.

Kurz vor dem Abrücken erhielten wir von der Leitstelle einen Alarmabbruch.

LKW brennt auf Rastplatz

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden um 4:03 Uhr mehrere Ortsfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Lehrte zu einem brennenden LKW auf dem Parkplatz der Rastanlage Lehrter See Nord an der A2 alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort brannte die Zugmaschine eines LKW bereits in voller Ausdehnung und auch am Auflieger waren Flammen sichtbar. Mit zwei Trupps unter schweren Atemschutz wurde unmittelbar mit der Brandbekämpfung begonnen. Der Fahrer des LKW, der zum Zeitpunkt des Brandausbruch in der Fahrerkabine geschlafen hatte, war rechtzeitig von einem anderen LKW-Fahrer geweckt worden und hatte sich unverletzt aus dem Führerhaus retten können. Nach Zeugenaussagen soll der Brand an einem Kühlaggregat zwischen dem Fahrerhaus und dem Auflieger ausgebrochen sein, eigene Löschversuche mit einem Feuerlöscher zeigten keinen Erfolg. Während der Löscharbeiten musste auch ein Trupp in das Innere des Aufliegers vordringen und dort die Brandbekämpfung vornehmen. Gegen 4:45 Uhr war das Feuer unter Krontrolle, die Nachlöscharbeiten, bei denen auch Schaum zum Einsatz kam, konnten gegen 5:30 Uhr beendet werden. An der Zugmaschine des LKW entstand ein Totalschaden und auch der Auflieger sowie das darin transportierte Fleisch wurden durch das Feuer und den Brandrauch beschädigt. Über die Schadenhöhe kann keine Angabe gemacht werden, der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren aus Lehrte, Ahlten, Aligse und Steinwedel mit 9 Fahrzeugen und 51 Einsatzkräften, die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr mit 3 Fahrzeugen und 8 Einsatzkräften, der Stadtbrandmeister und Stellvertreter, der Feuerwehrpressesprecher, der Rettungsdienst und die Polizei.

Rauch aus PKW

Wir wurden heute zu einem möglichen Pkw-Brand auf die BAB7 alarmiert.

Vor Ort angekommen stellte sich dieser jedoch als Motorschaden heraus.

Wir streuen auslaufendes Öl ab und sicherten die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab.

Verkehrsunfall mit umgestürztem LKW auf der A2

Wir konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

Einsatzbericht der Ortsfeuerwehr Lehrte:

Am Donnerstagmorgen wurden wir zu einem LKW-Unfall auf der Autobahn 2 zwischen Lehrte-Ost und Hämelerwald im Baustellenbereich alarmiert. Laut erster Meldung sollte ein LKW auf der Seite liegen und vermutlich eine Person eingeklemmt sein.

Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage: Der LKW lag quer über alle drei Fahrspuren auf der Seite. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise bereits selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Weitere Fahrzeuge waren nicht am Unfall beteiligt.

Bei der Erkundung der Ladung stellte sich heraus, dass keine zusätzliche Gefahr bestand. Daher konzentrierten wir uns auf die auslaufenden Betriebsstoffe. Aus dem beschädigten Tank trat Diesel aus und verteilte sich auf der Fahrbahn. Dieser wurde zunächst mit Bindemittel abgestreut und anschließend mit einer Kraftstoff-Umfüllpumpe aus dem Tank in einen IBC-Behälter umgefüllt. Zusätzlich wurde die Untere Wasserbehörde nachalarmiert.

Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich aufgrund der Baustellensituation schwierig, da teilweise keine ausreichende Rettungsgasse gebildet wurde. Um schneller zur Unfallstelle zu gelangen, nutzten wir die gesperrte Baustellenspur nutzen.

Hinweis zur Rettungsgasse:
Eine freie Rettungsgasse kann im Ernstfall entscheidende Minuten sparen und damit Leben retten. Gerade in Baustellenbereichen ist es besonders wichtig, frühzeitig Platz für Einsatzfahrzeuge zu schaffen und die Rettungsgasse konsequent freizuhalten.

Personenunfall auf Bahnanlage

Am späten Freitagabend wurden wir zu einer möglichen Kollision zwischen einem Zug und einer Person im Bereich Lehrte-Ost alarmiert. Ein Lokführer hatte mehrere Personen im Gleis gesehen, sodass der Verdacht bestand, dass es zu einem Zusammenstoß gekommen sein könnte.

Mithilfe einer Drohne erkundeten wir die Strecke aus der Luft, lokalisierten die genaue Position des Zuges und lotsten die Einsatzkräfte gezielt dorthin. Anschließend wurde der Zug vor Ort zu Fuß kontrolliert und dabei konnte glücklicherweise kein Zusammenstoß festgestellt werden.

Dachstuhlbrand in Lehrte

Am Montagnachmittag wurden wir zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand an einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Nach Angaben des Anrufers hatte zunächst ein Baum gebrannt, bevor die Flammen auf den Dachstuhl übergriffen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass beim Abbrennen von Unkraut zwei Bäume in Brand geraten waren und das Feuer auf den Dachstuhl übergriff. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Brand bereits von den Anwohnern eigenständig gelöscht worden. Der betroffene Bereich wurde anschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Fachgruppe erhielt daraufhin einen Alarmabbruch.

Feuer im Wald

Am heutigen Montagvormittag wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten um 9:25 Uhr zu einem Feuer in das Ahltener Waldgebiet in der Nähe des Blauen See gerufen. Eine Spaziergängerin war dort mit ihrem Hund unterwegs und hatte eine Brandstelle mitten im Wald bemerkt.

An der Einsatzstelle wurden die Feuerwehrleute bereits von der Spaziergängerin erwartet und von dieser zu der Brandstelle im Wald geführt. Vor Ort stellte sich heraus, dass dort ein Holz-Tipi, welches bereits in sich zusammengefallen war, brannte. Ebenfalls war der Stamm eines Baumes in Mitleidenschaft gezogen und mehrere dicke Baumstämme glühten mit einer hohen Temperatur. Da aufgrund der trockenen Witterung die Gefahr einer Brandausbreitung bestand, wurde entschieden, die Einsatzstelle mit einem geländegängigen Tanklöschfahrzeug direkt im Wald anzufahren. Im Anschluss konnte die Brandstelle mit rund 2000 Liter Wasser gelöscht und der Waldboden in unmittelbarer Nähe bewässert werden. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurden zudem weitere Glutnester aufgespürt und ebenfalls abgelöscht. Nach gut zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen und an die Polizei übergeben. Über den entstandenen Schaden kann keine Angabe gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlung zu der Brandursache aufgenommen.

Mit dem anhaltenden Sonnenwetter und der Trockenheit steigt auch wieder die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Der Deutsche Wetterdienst hat bereits den Waldbrandgefahrenindex 3 – mittlere Gefahr (5 ist die höchste Gefahr) für den Bereich Nordöstlich von Hannover ausgegeben. Neben nicht genehmigten Feuer- und Grillstellen stellen auch durch Raucher achtlos weggeworfene Zigarettenkippen sowie das Benutzen von Abflammgeräten bei der Unkrautbeseitigung ein erhebliches Risiko dar. Darüber hinaus gilt in Niedersachen vom 01. März bis zum 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald und offenes Feuer sowie Grillen ist außerhalb ausgewiesener Plätze untersagt.

Das bei dem Feuer im Ahltener Wald nicht mehr passiert ist, ist vermutlich der Windstille sowie der aufmerksamen Spaziergängerin zu verdanken. Dieses Feuer hätte sich bei einer Nichtentdeckung durchaus zu einem größeren Waldbrand entwickeln können.