Es wurde eine Stadtfeuerwehr-Übung an der IGS Lehrte durchgeführt
Anforderung der Drohne zur Erkundung eines Kampfmittelfundes.
Wir flogen den Fundort mittels Drohne ab und sicherten den Bereich gegen unbefugtes betreten.
Am Abend wurden wir zu einer brennenden E-Lok im Gleisbereich kurz vor dem MegaHub am Eisenbahnlängsweg alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es bei der Inbetriebnahme der Lok vermutlich einen Kurzschluss gegeben hatte, woraufhin es in der Lok zu einem Feuer gekommen war.
Beim Öffnen der Lok konnte noch eine Rauchentwicklung festgestellt werden, jedoch waren keine offenen Flammen mehr sichtbar. Aufgrund dessen, dass der Lokführer beim Verlassen der Lok die Türen geschlossen hatte, waren die Flammen vermutlich durch mangelnden Sauerstoff bereits erloschen.
Die gesamte Lok wurde daraufhin mit Hilfe von Wärmebildkameras kontrolliert, wobei auch eine Drohne eingesetzt wurde. Nachdem keine Brandnester mehr entdeckt werden konnten, wurde der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an den Notfallmanager der Bahn übergeben.
Während des Einsatzes waren die Gleise für den Güterverkehr gesperrt worden, für den Personenverkehr gab es durch den Einsatz keine Einschränkungen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist es zu einem Gefahrgutaustritt aus einem Kesselwagen auf dem Rangiergelände der Deutschen Bahn im Bereich Lehrte gekommen. Ein Bahnmitarbeiter hatte bemerkt, dass aus einem Flansch eines Kesselwagens der Gefahrstoff Methyl-tert-butylether austrat. Da es sich hierbei um eine leicht entzündbare Flüssigkeit handelt, die zudem explosive Dämpfe entwickelt und der Stoff reizend für Augen und Atemwege ist, wurde von der Feuerwehrleiststelle in Hannover um 3:58 Uhr nicht nur für die Ortsfeuerwehr Lehrte Alarm ausgelöst, sondern ebenfalls für den gesamten Gefahrgutzug der Region Hannover Ost. Dies war damit der dritte große Gefahrguteinsatz im Einsatzbereich der Stadt Lehrte innerhalb dieses Monats (siehe Berichte vom 06.06. und 20.06.2026).
Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort bestätigte sich die Lage und es wurde unverzüglich damit begonnen, einen entsprechenden Brandschutz sicherzustellen. Im Verlauf des Einsatzes wurde der bereits ausgetretene Stoff mit Schaum abgedeckt und so die Entstehung von explosiven Dämpfen verhindert. Damit konnte gleichzeitig sichergestellt werden, dass für einen weiteren Güterzug, der im unmittelbaren Bereich zur Einsatzstelle abgestellt war und der mit einem hochgiftigen und ätzenden Gefahrstoff beladen war, keine Gefahr mehr drohte. Einem Trupp unter Chemikalienvollschutzanzügen gelang es schließlich, den undichten Flansch zu verschließen.
Gegen 7:20 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr vor Ort beendet und die Einsatzstelle konnte dem Notfallmanager der Bahn übergeben werden.
Während des Feuerwehreinsatzsatzes war die Bahnstrecke zwischen Lehrte und Hannover für den Zugverkehr gesperrt. Ebenfalls musste der Eisenbahnlängsweg zwischen der Brüsseler Straße und der Breiten Lade durch die Polizei gesperrt werden. Verletzte gab es bei dem Einsatz keine. Über eine eventuelle Schadenhöhe kann keine Angabe gemacht werden.
Im Einsatz waren rund 120 Einsatzkräfte von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, der Unteren Wasserbehörde, der Stadtentwässerung und der Polizei.
Pressemitteilung: Presseportal FW Lehrte
Am heutigen Samstagmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte und der Gerätewagen-Messtechnik aus Höver um 3:56 Uhr zu einer ABC-Erkundung auf dem Gelände einer Spedition an der Europastraße in Lehrte alarmiert. Dort hatte ein Mitarbeiter aus einer Wechselbrücke weißen Rauch aufsteigen und eine transparente Flüssigkeit austreten sehen, die zudem einen stechenden Geruch verursachte. Eine Gefahrguttafel oder eine Gefahrgutkennzeichnung befand sich nicht an der Wechselbrücke.
Die ersten Einsatzkräfte vor Ort bestätigten das Lagebild. Zudem wurde festgestellt, dass die austretende Flüssigkeit nach dem auftreffen auf dem Boden anfing blasen zu bilden, daraufhin wurde durch den Einsatzleiter eine Alarmstufenerhöhung auf ABC 1 veranlasst, so dass weitere Spezialkräfte zur Einsatzstelle alarmiert wurden. Zeitgleich wurde die Lagehalle, an der die Wechselbrücke stand, geräumt und das Areal weiträumig abgesperrt. Anhand der Ladepapiere konnten einige Chemische Stoffe ermittelt werden, welche in der Wechselbrücke transportiert wurden, jedoch passte keiner der Stoffe zu dem vorgefundenen Lagebild. Während ein Trupp, ausgerüstet mit Chemikalienschutzanzügen die austretende Flüssigkeit mit einem Chemikalienbinder abstreute, wurde mittels einer eingesetzten Drohne eine Wärmeentwicklung innerhalb der Wechselbrücke festgestellt. Daraufhin wurde die Wechselbrücke mit Hilfe eines Fahrzeugs der Spedition vom Gebäude entfernt und der Einsatzleiter erhöhte die Alarmstufe auf ABC 2, womit der komplette Gefahrgutzug der Region Hannover Ost nach Lehrte beordert wurde. Nach dem Öffnen der Brücke wurde die weiße Rauchentwicklung intensiver und kurze Zeit später war auch ein erster Flammenschein sichtbar. Daraufhin wurde ein intensiver Löscheinsatz durchgeführt, bei dem neben Pulver auch Schaum eingesetzt wurde. Die an den Löscharbeiten beteiligten Trupps mussten zur eigenen Sicherheit während ihres Einsatzes ebenfalls Chemikalienschutzanzüge tragen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner von Lehrte zeitweise dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Des Weiteren wurde der Teleskoplader der Berufsfeuerwehr Hannover sowie die SEG Lehrte/Burgdorf des Roten Kreuzes alarmiert. Mit dem Teleskoplader wurde die Wechselbrücke nach und nach entladen und es stellten sich erste Erfolge beim Löscheinsatz ein. Nach dem die Wechselbrücke komplett entladen war, konnte Feuer aus gemeldet und die Warnmeldung für die Bevölkerung aufgehoben werden. Nachdem gegen 11 Uhr festgestellt wurde, dass von dem Brandgut und der Wechselbrücke keine akute Gefahr mehr ausging, wurde die Einsatzstelle den Verantwortlichen der Spedition übergeben und die Einsatzkräfte konnten nach und nach die Einsatzstelle wieder verlassen. Welche Chemikalien für die Reaktion und das Feuer verantwortlich waren, konnte nicht abschließend geklärt werden. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Zu der Höhe des entstandenen Sachschadens kann keine Angabe gemacht werde.
Textquelle: Presseportal FW Lehrte
Die Fachgruppe IuK unterstützte in den frühen Morgenstunden bei einem Wohnungsbrand, unter anderem mit der Drohne, in Lehrte.
Die Drohneneinheit wurde zur Amtshilfe alarmiert
Die Fachgruppe Drohne wurde im Rahmen einer Amtshilfe zur Unterstützung der Polizei alarmiert.
Am Samstagabend wurden wir zu einem Einsatz an einem Bahnübergang in Röddensen alarmiert, nachdem es dort zu einer Kollision mit einem Zug gekommen war. Zunächst bestand die Vermutung, dass möglicherweise eine Person betroffen sein könnte.
Wir kontrollierten die Strecke sowohl fußläufig. Dabei stellte sich heraus, dass es vor dem Bahnübergang zu einem Zusammenstoß mit einem Tier gekommen war. Dieses wurde anschließend gemeinsam mit der Bundespolizei aus dem Gleisbereich entfernt.
Die in der Zwischenzeit alarmierte Drohne war nicht mehr von Nöten, dort gab es einen Alarmabbruch.
Amtshilfe für die Polizei
