Brand auf Gelände einer Großbäckerei

Auszug aus dem Pressebericht:

Um 11:24 Uhr folgte dann die Alarmierung zu einem Feuer bei einer Großbäckerei in der Mielestraße in der Stadt Lehrte. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine große schwarze Rauchwolke ausmachen und es wurde Alarm für alle Feuerwehreinsatzkräfte der Stadt Lehrte ausgelöste. Auf dem Betriebsgelände war ein LKW in Brand geraten und Mitarbeiter hatten zunächst noch versucht das Feuer mittels Feuerlöscher zu ersticken. Zeitgleich wurde über Telefon und durch das Betätigen eines Druckknopf-Feuermelders die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort standen bereits vier LKW direkt an der Verladerampe des Gebäudes in Vollbrand. Da einige der LKW gasbetrieben waren, kam es in der ersten Phase des Einsatzes zum Bersten der Gasbehälter und die Einsatzkräfte mussten sich immer wieder zur Eigensicherung zurückziehen. Trotz eines massiven Löscheinsatz konnte nicht verhindert werden, dass sich das Feuer auf zwei weitere LKW und einen Anhänger ausbreitete, ein Übergreifen der Flammen in das Gebäude konnte verhindert werden. Für die benötigte Menge an Löschwasser wurden mehrere Schlauleitungen über eine längere Wegstrecke verlegt. Während des Einsatzes mussten alle Beschäftigten die Bäckerei verlassen und die Mielestraße wurde komplett gesperrt. Eine Gefahr für Lehrtes Einwohner durch den Brandrauch bestand nicht. Nach dem Einsatz von Schaummittel konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den späten Nachmittag. Am Abend waren noch einmal Kräfte der Ortsfeuerwehr Lehrte zu einer Brandnachschau vor Ort, um eventuell wieder aufgeflammte Glutnester abzulöschen. Zu der Schadenhöhe kann keine Angabe gemacht werden. Wie es genau zu der Brandentstehung gekommen ist, muss nun die Polizei ermitteln.

Verkehrsunfall mit drei Sattelzügen

Am Abend gegen 19:07 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Lehrte, Hämelerwald und Ahlten zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich kurz vor der Anschlussstelle Hämelerwald innerhalb eines Baustellenbereiches.

Gemeldet worden war ein Zusammenstoß von drei Lastkraftwagen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage musste von mehreren verletzten sowie möglicherweise eingeklemmten Personen ausgegangen werden.

Bereits die Anfahrt stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Durch die bestehende Baustellenführung war die Bildung einer Rettungsgasse nicht möglich, sodass die Feuerwehr kurzfristig alternative Zufahrtswege nutzen musste. Um dem Rettungsdienst das Erreichen der Unfallstelle zu ermöglichen, demontierten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Ahlten vorrübergehend Teile der Baustellenabsicherung und mussten so eine Durchfahrt für einen Rettungswagen schaffen.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle ergab die erste Lageerkundung, dass drei Sattelzüge auf dem rechten Fahrstreifen miteinander kollidiert waren, jedoch war niemand Eingeklemmt.

Die Fahrerin des vordersten Lastkraftwagens blieb unverletzt. Der Fahrer des zweiten Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer des zuletzt aufgefahrenen Sattelzuges wurde mittelschwer verletzt. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der patientengerechten Rettung des verletzten Fahrers aus dem Führerhaus. Nach Übergabe an den Rettungsdienst wurde der Fahrer bodengebunden in ein Krankenhaus gebracht. An den 3 Lastkraftwagen entstand ein Sachschaden.

Nachdem alle weiteren Einsatzmaßnahmen abgeschlossen waren, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Textquelle: Presseportal FW Lehrte

Kerosin tropft aus Kesselwagen

Unsere IuK-Einheit wurde zu auslaufendem Kerosin aus einem Kesselwagen alarmiert.

Wir konnten die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen.